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  • Ein LEGO-Roboter als revolutionäre Recycling-Idee?

    13.10.2016 - Buhck Gruppe,

    Haben Sie in Ihrer Kindheit auch phantasievolle Dinge aus bunten LEGO-Bausteinen gebaut?
    In einigen Jugendlichen stecken aber schon richtige Ingenieur-Genies, die gefördert werden müssen! Die World Robot Olympiad, ein internationaler Roboterwettbewerb, der Jugendlichen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern erleichtern und die Lust auf einen technischen Beruf steigern soll, spricht Kinder an, in fairem Wettstreit gegeneinander einen LEGO-Roboter zu bauen, zu designen und zu programmieren. Die weltweite (!) Olympiade gibt jährlich ein Thema aus – in diesem Jahr hieß es „Rap the Scrap“ (zu Deutsch: „Den Müll ausrangieren“). 

    Es sollte ein Roboter entwickelt werden, der Abfall  reduziert, verwaltet und recycelt. Hanno Hartig (11), Sohn des Buhck Mitarbeiters Olaf Hartig (Prokurist bei Bestsort), und seine Freundin Emma (9) waren begeistert. Als „alte Hasen“ der LEGO-Olympiade schafften sie es 2015 sogar bis ins Deutschlandfinale. Emma und Hanno wollten diesmal ein Praxisproblem lösen und fragten uns als Buhck Gruppe, welche Probleme wir beim Betrieb einer Gewerbeabfallsortieranlage haben, jedoch noch nicht lösen konnten. Das Augenmerk fiel auf Folie, die sich gerade in kleinen Größen (unter DIN A4) für ein Recycling, nur schwer trennen und gewinnen lässt. Bereits zwei Universitäten bemühten sich um Lösungen, die auf einen Roboter abzielten, der wirtschaftlich aber nicht realisierbar war.
    Ohne elterlichen Hinweis kamen die beiden auf die Idee, die Folie elektrostatisch aufzuladen, um sie so vom übrigen Abfallstrom zu trennen. Die Idee entstand simpel: Ein Luftballon lädt nach Reibung Haare auf, die am Ballon haften bleiben. Müsste auch bei Folie gehen…stimmt! Daraufhin wurde die Bestsort-Sortieranlage besichtigt und im Mini-Format (2,00 m x 2,00 m) nachgebaut und dazu ein Roboter konzipiert. Ein toller 3. Platz (von 9 Teams) war die Belohnung, der zwar nicht für das Deutschlandfinale reichte, aber die Buhck Gruppe sicherlich bekannter und sympathischer gemacht hat. Wir sind gespannt, was die Bestsort aus der Idee macht.
     

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