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Buhck ist auf Einführung des elektronischen Abfall-Nachweisverfahrens (eANV) vorbereitet

18.12.2009 - Buhck Gruppe,

Gemäß der Abfallnachweisverordnung von 2006 wird ab 01.04.2010 für alle an der Entsorgung gefährlicher Abfälle Beteiligten (Abfallerzeuger, -beförderer, -sammler, -entsorger und zuständige Behörden) die elektronische Nachweisführung zur Pflicht. Wurden Entsorgungsnachweise und Begleitscheine bislang papiergebunden geführt, so findet dies zukünftig einschließlich der persönlichen Unterschriften aller Beteiligten und der Datenübermittlung elektronisch statt. Diese Umstellung will wohl geplant sein, müssen doch viele Details bedacht werden.

Die Buhck Gruppe ist auf diese Umstellungen bestens vorbereitet. Eine interne Expertengruppe aus der Umweltberatung, der Geschäftsleitung und der IT-Abteilung hat die Einführung des elektronischen Nachweisverfahrens genau geplant und nun abschließend umgesetzt.
Buhck ist der erste Entsorger in Schleswig-Holstein, der die geforderten Begleitscheine über die offizielle ZKS (Zentrale Koordinierungsstelle) bei der GOES versendet.


Aber was ändert sich im Detail durch die Einführung?
Bis zum 31.03.2010 können papiergebundene Nachweise (altbekannte Entsorgungs-/Sammelentsorgungsnachweise und Begleitscheine) weiterhin geführt werden. Danach sind die neuen Nachweisformulare zu verwenden, die elektronisch an einem internetfähigen PC mittels spezieller Software erstellt werden.
Zum gleichen Zeitpunkt entfällt die gewohnte handschriftliche Unterschrift auf den Nachweispapieren. Diese wird ersetzt durch die qualifizierte elektronische Signatur. Dabei müssen alle Beteiligten die elektronischen Dokumente mittels persönlicher Chipkarte und Kartenlesegerät unterschreiben (Signieren).
Der bisher übliche Versand der unterzeichneten Nachweispapiere auf dem Postweg an Erzeuger oder Behörden entfällt. Ab dem 01.04.2010 erfolgt die Übermittlung der signierten Nachweispapiere auf elektronischem Weg über die von den Bundesländern extra für diesen Zweck eingerichtete Zentrale Koordinierungsstelle Abfall (ZKS).
Das bisher in Papierform geführte Register (ehemals Nachweisbuch) muss ebenfalls ab dem 01.04.20010 elektronisch geführt werden, wenn die Nachweise selbst (Entsorgungs-/Sammelentsorgungsnachweise und Begleitscheine) elektronisch zu führen sind.
Bis zum 01.02.2011 dürfen Quittungsbelege im Rahmen des Beförderungsvorgangs verwendet werden, die bis zum gleichen Zeitpunkt vom Erzeuger und Beförderer noch handschriftlich unterschrieben werden dürfen. Die gleiche Übergangszeit und -regelung gilt für Erzeuger (nicht Sammler) bei der Signierung von Verantwortlichen Erklärungen. Allerdings müssen auch Erzeuger und Beförderer bereits ab 01.04.2009 die Dokumente elektronisch empfangen und versenden sowie ihre Register elektronisch führen.

Welche Voraussetzungen sollten zur Umsetzung des eANV beachtet werden?
Zur Technischen Ausstattung werden mindestens ein PC mit Internetzugang, ein Kartenlesegerät und eine Signaturkarte benötigt.
Alle Beteiligten müssen sich selbst oder über ihren Provider online bei der ZKS www.zks-abfall.de registrieren. Als Ergebnis der Registrierung erhält jeder Beteiligte ein Postfach, über das zukünftig alle Dokumente (Nachweise, BGS… ) versendet bzw. empfangen werden.
Alle Beteiligten müssen eine spezielle zugelassene Software verwenden, wenn sie nicht die Minimallösung des Länder-eANV arbeiten, bei der sie sich aber um die Registerführung selber kümmern müssen. Entsprechende Software wird von diversen kommerziellen Anbietern angeboten. Systemlösungen sind u. a. lokale neue Software, Anbindung / Ergänzung von vorhandener Haussoftware oder rein internetbasierte Lösungen / Providerlösungen.
Um das Verfahren der elektronischen Nachweis- und Registerführung praxisgerecht einzuführen und Übergangsprobleme zu reduzieren, können Entsorger mit Zustimmung ihrer zuständigen Behörde bereits vor dem 01.April 2010 das elektronische Nachweisverfahren durchführen.


Auf der Internetseite der ZKS erfahren Sie weitere nützliche Details zu Thema.

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